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Symposium Photodermatologie XI - 2021

Ärztliche Leitung: Priv.-Doz. Dr. med. Helger Stege, Klinikum Lippe,
Klinik für Dermatologie, Detmold

La Roche Posay

HAUTKREBS-PRÄVENTION: IHRE BERATUNG IST GEFRAGT!


Die Schutzmechanismen des Körpers vor UV-Strahlung sind unzureichend. Selbst eine Pigmentierung der Haut, die durch intensivste Bräunung entsteht, führt lediglich zu einem messbaren Schutz von ungefähr Faktor 2. „Äußere Präventionsmaßnahmen wie die Reduktion der Sonnenexposition sowie Schutz durch Textilien und Lichtschutzmittel sind daher unerlässlich“, erklärte PD Dr. Helger Stege, Detmold. Eine essentielle Rolle spielt hierbei auch die Aufklärung und Beratung durch Dermatologen/innen.

Beratungsgespräch mit Doktor

Welche Patienten vernachlässigen die Prävention?

Wie wichtig diese Beratung ist, verdeutlicht eine aktuelle Studie.1 Hier wurden durch einen Fragebogen der Kenntnisstand und die Gewohnheiten von Patienten/innen zum Lichtschutz ermittelt. Patienten/innen die regelmäßig eine dermatologische Praxis besuchen, waren nicht nur deutlich besser informiert als Neu-Patienten/innen, sondern schützten sich auch besser vor UV-Strahlung. Die Ergebnisse zeigten zudem, dass Männer, jüngere Personen und Menschen mit höherem Phototyp nachlässiger bei der Prävention sind. Dies deckt sich weitestgehend auch mit aktuellen Umfrageergebnissen aus Deutschland.2 „Bei der photodermatologischen Beratung sollte man daher auf diese Gruppen besonders achten“, betonte Stege. Eine schwedische Studie identifizierte eine weitere „Risikogruppe“: Frauen, die rauchen oder mehr als 10 g Alkohol pro Tag konsumieren, exponieren sich häufiger der Sonne und wenden weniger Lichtschutzmaßnahmen an.3

Vortrag H. Stege: „Primäre Prävention von Hautkrebs – Sonnenschutz: Zwischen Hautkrebs, Hautalterung und Vitamin D“

  1. Vasicek B. E. et al. J Clin Aesthet Dermatol 2018; 11(1):35–40
  2. Görig T. et al. J Eur Acad Dermatol Venereol 2018; 32:225–35
  3. Scragg R. et al. Cancer Causes Control 2017; 28(9):985-96